Mein “Engel des Friedens”

3. März 2010 Von: Lilli Kategorie: Kohlezeichnung, Kreativität, Meine Malereien

Einen wunderschönen Tag wünsche ich Euch und schicke Euch meinen


Engel des Friedens.


Es ist eine Kohlezeichnung, die ich nach einer Vorlage gezeichnet habe.

Die Ähnlichkeit besteht allerdings nur in den Löckchen. So ist

MEIN “Engel des Friedens” entstanden mit eigenen Gesichtszügen

und eigener Ausstrahlung.

Ich melde mich erst nach dem 22. März 10 wieder und

verabschiede mich bis dahin mit den

besten Grüßen

Lilli

Mein "Engel des Friedens"


Mein 1. gemalter Engel

18. Februar 2010 Von: Lilli Kategorie: Kreativität, Meine Malereien

Einen guten Tag wünsche ich Euch allen!

Heute begrüße ich Euch mit meinem 1. gemalten Engel.

Es ist mein Avatar im Forum und somit nicht mehr neu

für Euch.

Das Bild ist in Acryl und im Original 36 x 48 cm groß.

Viel Freude und liebe Grüße

Lilli

Mein 1. gemalter Engel

Es ist alles nur Glas ………

10. Februar 2010 Von: Lilli Kategorie: Lieder

Ihr Lieben alle!

Heute möchte ich Euch mein Lied vorstellen, das ich

vor ca. 20 Jahren  geschrieben habe. Ich erwähne es aus dem

Grunde, weil ich heute etwas anders formulieren würde.

Der Text ist aber immer noch stimmig für mich.


Es ist alles nur Glas,
was so schnell zerbricht,
es ist alles nur Glas,
verzweifle nicht.

Es ist alles nur Glas,
durchsichtig und leer,
es ist alles nur Glas
und nicht mehr.

Doch gib die Hoffnung nicht auf,
denn nichts ist so schwer,
als dass Du Dich freust:
Ich will vom Leben noch mehr.

Wenn alles Glas auch zerbricht,
ich verzweifle nicht,
denn fällt es mir jetzt auch schwer,
ich will vom Leben noch mehr!

Bald werd´ ich mich wieder freun´
und in die Zukunft vertraun´,
ich bin ganz sicher, es ist nicht so schwer,
ich will vom Leben noch mehr – mehr !

©Lilli Vogel
1990/1992

Nun kam mir ja schon mal der Gedanke, ob der Text für´s Vertonen geeignet sein mag.(?) Könnte mir gut die Art und Weise von Peter Maffay vorstellen, aber nun komme ich mal lieber wieder auf den Teppich .

Eigentlich möchte ich immer ernst genommen werden,

diesmal nicht so ganz. ;-) ) oder doch?

Ist es nicht schlimm, wenn man nicht weiß, was man will?

Ich will vom Leben noch mehr, das ist sicher !

Viele liebe Grüße

Lilli


Meine Reha-Zeit ABSCHIED

28. Januar 2010 Von: Lilli Kategorie: Abschied, Allgemein, Erinnerungen, Kreativität, Wertschätzung

Einen guten Tag wünsche ich Euch allen!

Alles geht einmal zu Ende und so nahte auch die letzte Stunde mit meiner
Therapiegruppe. Ich hatte mir schon Tage zuvor Gedanken gemacht, wie ich mich verabschieden würde. Es sollte nicht so sang- und klanglos sein.

In dieser Reha wurden offene Gruppen geführt, d.h. in jeder Woche wurden Patienten verabschiedet und neue aufgenommen. Ich hatte immer das Gefühl, kaum hatte man etwas Vertrauen aufgebaut, wurde der vertraute Rahmen durch die Neuaufnahmen schon wieder gestört. So erlebten es ja alle.

Nun war ich es, die abreiste. Ich wollte mich mit einem kleinen Etwas, mit etwas Besonderem verabschieden. Eine Idee hatte ich ja schon. Ich hatte Postkarten dabei mit meinem selbst gemalten Engel und die wollte ich mit ein paar netten Zeilen an meine Gruppenteilnehmer verteilen.

Am Vorabend setzte ich mich nun an den Schreibtisch und erweiterte mein Vorhaben, in dem ich für jede/n Einzelnen aus meiner Gruppe ein Zitat aussuchte, das ich für sie oder ihn für zutreffend oder hilfreich hielt. (Beim Ausflug nach Xanten hatte ich mir zufällig 2 mal 30 Sprüche und Motive, die glücklich machen gekauft auf Kärtchen,  die mit einem Ring zusammengehalten werden.)

Als ich nun in den Gruppenraum ging, war ich mir nicht ganz sicher, ob ich es mit meiner geplanten Verabschiedung durchziehen würde, in der Tasche hatte ich die 10 beschriebenen Karten ja.
Nun war mein Resümee gefragt. Leider musste ich ja mitteilen, dass ich meine Ziele nicht erreicht hätte. Um so verblüffter war die Therapeutin, als ich dann zum Ende der Stunde meine Karten aus der Tasche holte und sie einzeln – weil eben persönlich zugedacht -  verteilte und mich verabschiedete.
Die Therapeutin sah darin einen Widerspruch – unzufrieden sein und trotzdem ein Geschenk machen – . Für mich hatte das eine nichts mit dem anderen zu tun. Es ging mir hier ja um die Menschen.

Ich kann Euch nur sagen, alle waren angetan von dem ausgewählten Spruch/Zitat und ja, alle waren sie sehr gerührt und ich erst, ich habe mich selbst übertroffen. Mir selbst habe ich die größte Freude gemacht.

Ja und meine Therapeutin bekam folgendes Zitat:
„Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen“ (Samuel Butler)

Sie war überrascht, dass ich sie einbezogen hatte und sehr bewegt sagte sie:
„Das war ein schöner Abschied“. *freu, glucks, gerührt u. dankbar bin*

Es kam mir vor, als gingen alle irgendwie andächtig und nachdenklich aus dem Gruppenraum mit der Engelkarte in der Hand. Ich spürte meine Aufregung und drehte erst mal eine Runde um den See zur Entspannung.

Es haben sich alle gefreut, denn ich wurde wiederholt auf diese tolle Idee angesprochen. Und wie zufrieden war ich erst, dass ich nicht vor meiner eigenen Courage gekniffen habe. Ich habe es als Erfolg verbucht. :-)
Im Nachhinein weiß ich, dass die Reha-Zeit für mich SINNVOLL war und ich freue mich, diesen vielen einzigartigen Menschen begegnet zu sein.

Reha ADE!
Lilli

Meine Reha-Zeit im Rückblick II

20. Januar 2010 Von: Lilli Kategorie: Allgemein, Erinnerungen, Kreativität

Einen guten Tag wünsche ich Euch allen!

Die Freizeitangebote in einer Reha haben einen hohen Stellenwert, denn hier treffen sich Gleichgesinnte, die in völlig lockerer und gelöster Atmosphäre ihre Kreativität ausleben können. Ich bin vielseitig interessiert und habe die Gelegenheit genutzt, verschiedene Möglichkeiten der handwerklichen Kunst wahrzunehmen- und kennen zu lernen.

Malen mit Acrylfarbe
Diese Technik ist für mich nicht neu gewesen, aber das Malen ist immer wieder „NEU“ für mich. Ich hatte mir einen Keilrahmen gekauft und brachte –ohne Vorstellung, was ich malen wollte- einfach mal Farbe auf die Leinwand. Es ergaben sich Strahlen vom und zum Himmel hin, die ineinander flossen. Plötzlich erkannte ich etwas auf meinem Bild , irgendwie mystisch kam´s mir vor. Als die Künstlerin des Abendkurses bei mir stand und mein Bild beobachtete, sagte ich ihr, welche Vision ich hatte und in dem Moment war der Zauber vorbei, ich übermalte es abrupt. Meine Inspiration hatte ich zerstört. Eine neue sehr bedeutungsvolle Erfahrung für mich.

Malen mit Ölkreide
In meiner Vorstellung hatte sich bei mir Pastellkreide (pulvrig) eingenistet.
Von der Ölkreide war ich zunächst enttäuscht. Ganz neu war für mich die Technik, Ölkreide mit Terpentin zu verflüssigen und verlaufen zu lassen. Das ergab eine interessante Linienführung.
Was bei dieser Arbeit nicht so angenehm war, hat mit dem benebelnden Geruch von dem Terpentin zu tun. Ich durfte diese Methode kennenlernen und dafür war ich dann doch dankbar.

Schmuck Kreationen
Es waren sogar Herren unter den vielen Damen, erwähnenswert, finde ich. Aus dem großen Angebot von Steinen, Perlen in allen Formen und Farben konnten eigene Schmuckstücke kreiert werden. Auf Silber- oder Edelstahldraht wurden die ausgesuchten Steine/Perlen aufgefädelt und mit Quetschperlen in die richtige Position gebracht. Es entstanden Halsketten, Armbänder und Schlüsselanhänger – jedes einzelne Stück ein UNIKAT -. Ich habe für meine Tochter einen Schlüsselanhänger und ein Armband schwarz/silber-farbig gefertigt. Auf meine Bitte hin durfte ich eigene mitgebrachte Perlen einarbeiten. Mit meiner Idee von zu Hause mitgebrachte kaputte Ketten reparieren zu können, lag ich falsch, denn der Verkauf des angebotenen Zubehörs gehörte zum Geschäftsinteresse der Vorführenden. Ach ja, für mich habe ich einen roten Glasstein ca. 3×4 cm mit mittiger Bohrung ausgesucht, den ich an einem Edelstahlreif trage. Schlicht, einfach und dekorativ. ;-)

Speckstein Modellieren
Das Material sprach mich erst überhaupt nicht an, aber so in der dritten Woche wollte ich plötzlich das Material in meinen Händen fühlen und spüren, wie es ist.
Ich suchte mir einen grünlichen Stein und formte ein Herz daraus durch Schneiden, Feilen, Schleifen (verschiedene Körnung) trocken und nass bis es mir gefiel. Die Anfangsbuchstaben der Namen meiner Tochter und Enkelsöhne habe ich noch eingraviert und schon hatte ich ein wunderschönes Mitbringsel. Dann zauberte ich noch aus einem Stück rosa Speckstein Herzen, die ineinander übergehen, 4 Stück von beiden Seiten gesehen mit rauhen und glatten Oberflächen. Und ein bräunlicher Engel ist noch entstanden. Wenn dieses braune Material nicht so hart gewesen wäre, hätte ich mindestens 7 gehabt, denn die Stücke hatte ich schon gesägt. Dieses Projekt musste ich leider abbrechen, da die Zeit zum Bearbeiten nicht gereicht hätte. Schade!

Tiffany-Technik
Diese Technik wollte ich nun auch kennenlernen. Hierbei durfte ich nicht abwarten, was sich so unter meinen Händen ergeben würde, nein hier musste ich vorher entscheiden, was ich anhand der Vorlagen machen wollte. Ich entschied mich für einen Engel – wie könnte es auch anders sein?. Wie sich beim Schneiden herausstellte, hatte ich mir das schwierigste Glas mit Struktur in einem schönen melierten Hellblau (fand ich am schönsten) herausgesucht. Es ist wirklich nicht „mein Material“. Beim ersten Versuch platzte das Glas nicht an der Schnittstelle, sondern ganz wo anders. Und schon brauchte ich ein Pflaster, nicht nur ich übrigens. Der Kursleiter hatte eine ganze Schachtel mit Pflaster dabei. Aus den Bruchstücken zauberte ich Herzchen mit ganz unebenen Rändern, denn die musste ich mit einer Zange „abknabbern“. Den Zuschnitt für den Engel machte mir der Chef, um weiteren Bruch zu vermeiden. Alle Teile wurden von mir sorgfältig mit Kupferband umwickelt und dann mit Zinn gelötet. Als ich den fertigen Engel in Händen hielt, war er nun doch von mir. ;-) . Es braucht schon etwas Übung und Geschicklichkeit, damit es nicht zu dicke Zinnwülste gibt.
Ja, ich war einmal dabei und das reicht.

Sport
“Aquaerobic “und Gymnastik waren wiederholt im Freizeit-Angebot. Es bildeten sich immer Gruppen von über 20 Personen und so war es ein konditionsförderndes Miteinander, denn es wurden immer wieder Wettkämpfe ausgetragen. Im Spiel sich zu verausgaben, das fällt zunächst nicht besonders auf, aber dann lässt der Muskelkater grüßen. Spaß hat`s trotzdem gemacht.

Auch außerhalb der Rehaklinik sind Abwechslungen zu finden. Der Kneipp-Wanderverein hatte am Aushang Informationen hinterlassen. Ich nahm an zwei Wanderungen teil. Auf diese Weise konnte ich die nähere Umgebung etwas besser kennen lernen.

Als ich von der Vernissage im Wasserturm hörte, war der Wasserturm mein Ziel. Die Begrüßung, der Sektempfang, die KünstlerInnen mit ihren Bildern in dem Turm mit der engen Wendeltreppe, die netten Gespräche – also die Atmosphäre war einfach bezaubernd.
Der Blick von der Aussichtsplattform entschädigte mich für den höheren noch engeren Aufstieg allemal.

Auf dem Heimweg sammelte ich Blätter, wunderschöne rote Weinblätter, die ich in meinem Zimmer zu den bereits dekorierten Ästen, Borken, Zweigen mit verschiedenen Beeren, Maiskolben (von der Wanderung) Kastanien, Eicheln und Steinen auf den Couchtisch legte. Es ist/war ein wunderschöner Anblick und machte mein Zimmer zu dem MEINEN.

Das wars für heute. Melde mich bald wieder.

Liebe Grüße
Lilli


Kreativ im Web